Kultur und Antifaschismus Hand in Hand- Danke!

Der fränkische Autor Tommie Goerz sammelte auf seiner  jüngsten Lesereise „Legere“  Spenden für antifaschistische Bündnisse. Auch die NBB wurden von ihm bedacht – besten Dank dafür!

(c) Tommie Goerz

Erfreulich: Immer mehr Kulturschaffende engagieren sich gegen den Rechtsruck von AfD und Co. Dies aus gutem Grund, auch aus eigener Betroffenheit:  Ein Anliegen der extreme Rechten ist es von jeher, der  Freiheit der Kunst Schranken aufzuerlegen

„Die AfD will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken und die Kulturpolitik generell an fachlichen Qualitätskriterien und ökonomischer Vernunft anstatt an politischen Opportunitäten ausrichten. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.“ 

AfD-Grundsatzprogramm vom 01.05.2016

Urteile im NSU-Prozess – Nebenklagevertreter*innen und NBB fordern weiter Aufklärung

Forderung der NBB nach neuem Untersuchungsausschuss

Die Nordbayerischen Bündnisse haben das Urteil in dieser oder ähnlicher Form befürchtet. Ohne einen neuen Untersuchungsausschuss im Landtag werden  die BRD und Bayern einen Schlussstrich ziehen. Das NSU-Netzwerk bleibt intakt, die Unterstützer ungestraft.

11.07.2018 Presseerklärung von Nebenklagevertreter*innen zum Ende des NSU-Verfahrens

Wut über das Urteil im NSU-Prozess 

Presseerklärung von Nebenklagevertreter*innen zum Ende des NSU-Verfahrens

Am heutigen Mittwoch, dem 11. Juli 2018, ist nach fünf Jahren das Urteil im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München gesprochen worden.Wir als Nebenklagevertreter*innen erklären für unsere Mandant*innen:

Wir sind nicht nur enttäuscht, sondern auch wütend über das Urteil. „Urteile im NSU-Prozess – Nebenklagevertreter*innen und NBB fordern weiter Aufklärung“ weiterlesen

200 Holocaust-Leugner bei Demo in Nürnberg – na und?!

Keineswegs aus dem Nichts …

Der Rechtsschwenk der deutschen Politik ermöglicht nun auch neue Spielräume für Holocaust-Leugner und Antisemiten. Sie werden mehr, sie werden radikaler. Politik und Bürgertum verschweigen sich dagegen vollkommen. Nicht einmal medial wird bislang (Stand 02.07.2018) das Ereignis in der selbsternannten Stadt der Menschenrechte Nürnberg kommentiert. „200 Holocaust-Leugner bei Demo in Nürnberg – na und?!“ weiterlesen

9 Seiten EinheiZtext zu Flüchtlingen, Kreuzerlass, Anker-Zentren und Anderem …

Einheiztext Nr. 7/18

 

Bayerisches Stoßgebet
Heiliger St. Seehofer,
hilf uns in dieser Schreckenszeit auch weiterhin gegen die Merkel sowie alle anderen, die uns ständig vom rechten Weg abbringen!
Und vor allem mach‘, daß der ungläubige Asylant endlich wieder vernünftig wird und aufhört zu flüchten. ….

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Nazi-Huldigung in Bamberg endlich beenden!

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen und BaLi fordern gemeinsam: Fritz-Bayerlein-Weg in Bamberg umbenennen

Spontanaktion: Umbenennung des Fritz-Bayerlein-Weges in Josef-Prenner Weg. Foto: B. Zwönitzer

Die Diskussion um Fritz Bayerlein geht weiter. Noch 1955 hatte sich der Maler Fritz Bayerlein offen zum Nationalsozialismus bekannt. 1962 erhielt er von der Stadt am Ende der Würzburgerstraße einen Weg nach ihm benannt.  Person und Geisteshaltung durch verschwiegene Akzeptanz waren nun wieder öffentlich. Die kläglichen Versuche der Entnazifizierung  endeten mit der Restauration der alten Nazieliten durch Benennung dieses Weges nach Fritz Bayerlein, Man war wieder stolz auf die Eliten der Nazis im eigenen Ort.

25 Jahre alte Forderung

Seit 1992 hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) wiederholt aber vergeblich eine Umbenennung des Weges durch die Stadt gefordert. Auch der Stadtrat der BaLi Heinrich Schwimmbeck hatte sich dieser Forderung bereits mehrmals angeschlossen und jetzt wieder aktuell einen formalen Antrag zur Umbenennung des Weges eingebracht.

Als Alternativname für Fritz Bayerlein-Weg schlägt von der VVN/BdA Bamberg bereits mehefach  „Josef-Prenner-Weg“ vor.

Der gebürtige Bamberger Josef Prenner arbeitete bis 1936 in der Widerstandsgruppe „Rote Kämpfer“ in Köln gegen den Nationalsozialismus und kam deshalb für insgesamt 4 Jahren in Zuchthaus und Gefängnis. Diese Zeit erduldete er mit Foltern und mehrere Wochen in Ketten gelegt

1944 kam er noch in das Strafbataillon 999 und in ein Sonderlager des KZ Buchenwald. Die Befreiung vom Nationalsozialismus erlebte er am 8. Mai 1945 in Bamberg. Prenner blieb als Mitglied der SPD bis an sein Lebensende seiner Überzeugung treu. Die VVN/BdA hat im November 2016 einen Stolperstein für Josef Prenner am Markusplatz 1 verlegt.

Der Stadt Bamberg stünde es öffentlich gut an, weitere Straßennamen nach unbekannten Opfern und Widerständlern zu benennnen. Gerade der Arbeiterwiderstand wurde dabei bisher weitgehend ausgeklammert. Neue Straßenbenennungen sollten zukünftig auch Namen wie Adam Kaim (100 Monate KZ Dachau und Mauthausen), Johann Baptist Herrmann (KZ Dachau, Buchenwald) oder Georg Grosch (Altbürgermeister, KZ Dachau, Zwangsarbeit in Mittenwald) berücksichtigen.

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Nazirock in Themar am 08./09.06.2018 – Gegenproteste

++++10.06.2018: Nachlese : 2.200 Neonazis feierten fast ungestört  ++++

https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2018/06/10/2-200-neonazis-feiern-ungestoert-in-themar_26623


++++ 06.06.2018: Anreisehinweise des Bündnisses für Demokratie und Weltoffenheit: Bitte nicht aus Richtung Hildburghausen über B89 nach Themar anreisen! ++++


 

++++ 06.06.2018: Anreisehinweise des Bündnisses für Demokratie und Weltoffenheit: Bitte nicht aus Richtung Hildburghausen über B89 nach Themar anreisen! ++++


++++ 03.06.2018: Hier der offizielle Aufruf zu Gegenprotesten . Beteiligt Euch bitte zahlreich! ++++


++++ 01.06.2018 Das Verwaltungsgericht kippt das  Verbot, nach aktuellen Stand findet das Konzert statt++++


 

Nach dem größten deutschen  Nazirock-Event 2017 plant ein NPD-naher Veranstalterkreis weiterhin eine Neuauflage  von „Tagen der nationalen Bewegung“ für den 08. und 09. Juni 2018 in der 3.000-Seelen Gemeinde Themar. „Nazirock in Themar am 08./09.06.2018 – Gegenproteste“ weiterlesen