Frank Rennicke in Feilitzsch/Unterhartmannsreuth

Ungestörtes Treiben? Rechter Raum für Frank Rennicke

Bereits seit fünf Jahren treibt der zweimalige NPD-Bundespräsidentenkandidat Frank Rennicke in seiner Immobilie im Landkreis  Hof sein Unwesen. Sie dient natürlich nicht nur Wohnzwecken, sondern wohl auch der Vernetzung der  extremen Rechten im 3 -Bundesländer-Eck.

Johannes Hartl hat die aktuelle Situation im Antifa-Infoblatt sehr gut zusammengefasst und kommt zum Ergebnis:

„So ist in den letzten Jahren ein Objekt entstanden, das die ungestörte Durchführung von neonazistischen Veranstaltungen ermöglicht und der Szene einen sicheren Rückzugsraum bietet. Gerade im Hinblick auf die regelmäßigen Treffen, die Anmeldung eines eigenen Gewerbes und die einflussreiche Position Rennickes in der Szene sollten dessen Umtriebe künftig besser im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Denn auch wenn er das Haus offiziell hauptsächlich als Wohnort nutzt, lässt sich die Bedeutung der Immobilie für seine politischen Aktivitäten kaum leugnen.“

Die AfD und die soziale Frage – Neuerscheinung und ver.di – Infoblöcke zur AfD

St. Dietl -Die AfD und die soziale FrageNeuerscheinungen zur AfD

Unser Mitstreiter Stefan Dietl aus Regensburg hat zur AfD ein Buch als Neuerscheinung veröffentlicht: Eine sehr anschauliche Darstellung der aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Programmatik der AfD vor dem Hintergrund des Kräftezerrens zwischen Marktradikalen und völkischen Nationalisten. Dietl liefert auch eine Problemanalyse bisheriger Versäumnisse der Gewerkschaften im Umgang mit der AfD und ihrem Klientel – und entwirft gewerkschaftliche Gegenstrategien.

Stefan Dietl: Die AfD und die soziale Frage – Zwischen Marktradikalismus und ›völkischem Antikapitalismus‹ ISBN 978-3-89771-238-6
Erscheinungsdatum: Juli 2017; Seiten: ca. 160;  ca 13€

ver.di-Infokarten-BlockAls Teil dieser möglichen Gegenstrategie hat unser Mitglied, der ver.di-Bezirk Mittelfranken  nun einen Info-Kartenblock herausgegeben. Kurz und prägnant gibt dieser die zentralen sozial- und wirtschaftspolitischen Elemente des AfD-Grundsatzprogrammes wieder und stellt diese gegen gewerkschaftliche Positionen. Der Block ist sehr gut für eine erste Information auf der Straße, im Betrieb,  bei Seminaren oder im Freundeskreis geeignet.

ver.di Mittelfranken: Die AfD, ihr Programm und unserer ver.di-Positionen
Mai 2017,  28 heraustrennbare Postkarten, 1,00 €

 

Der NSU-Komplex und die Nürnberger Hooliganszene

NSU-V-Mann Marschner und die Nürnberger Hooligans

Vor zwölf Jahren – am  09.06.2005  wurde der Nürnberger Ismail Yasar in seinem Dönerimbiss von Mitgliedern des NSU ermordet.
Noch immer ist nicht bekannt, warum ausgerechnet Yasar sterben musste und ob es lokale Helfer bei den Morden gab. Vieles deutet auf Unterstützer aus der fränkischen Szene hin.

Der BR hat noch mal zum Fall recherchiert und ist auf eine Verbindung von Ralf Marschner nach Nürnberg gestoßen.
Der aus Zwickau stammende Marschner gilt als Schlüsselfigur im NSU-Komplex und war V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
Die Recherchen belegen, dass der Neonazi schon Ende der 1990er-Jahre Kontakte in die Nürnberger Hooliganszene hatte. So grüßte er
drei bekannte rechtsextreme Hooligans der Gruppe „Red Devils“. Aus Szenekreisen war zu erfahren, dass diese wiederum in Kontakt mit der Fränkischen Aktionsfront um Matthias Fischer und zu Blood and Honour standen.
Außerdem berichtet der BR über die laschen Ermittlungen der BAO Bosporus gegen Neonazis:

Online: http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/nsu-ismail-yasar-nuernberg-ermittlungen-oberflaechlich-100.html

Fernsehen: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/frankenschau-aktuell/nsu-ermittlungen-oberflaechlich-100.html#tab=bcastInfo&jump=tab

Hörfunk: http://www.br.de/radio/bayern2/bayern/regionalzeit-franken/nsu-unterstuetzer-100.html

Kampagne: Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten

Kampagne gegen Rassisten – Mitmachen!

Die  Allianz gegen Rechtsextremismus in der  Metropolregion Nürnberg, in welcher auch die NBB Mitglied sind, führt zu den anstehenden Wahlen eine Kampagne durch:

„Wer Demokratie * wählt  * keine Rassisten“

Hierfür werden jede Menge Botschafter*innen gesucht, die sich eindeutig für ein friedliches und tolerantes Miteinander aussprechen. Wie das geht? ganz einfach hier:

 

Dabei geht es nicht nur um Bundestagswahl 2017 und  Landtagswahl 2018. Aach bei allen anderen Wahlen wie in Kirchenvorständen, Betriebsratswahlen, Wahlen in Integrationsbeiräten  und Wahlen in Vereinen:  Egal wo Kandidat*innen sich stellen – das  Kriterium der Kampagne heißt: Wer Demokratie wählt, wählt keine Rassist*innen!

Eine Initiative der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion  Nürnberg

 

Dämpfer für Pegida Nürnberg vor Gericht

(Keine) Grenzen der Meinungsfreiheit von Pegida?

Pegida - Demo mit Hauptakteuren
Pegida-Aktivisten Tegetmeyer & Stürzenberger
(c) Roland Sauer

Starke Worte sind geradezu so etwas wie der Markenkern von Pegida. Gegen eine solche Schimpftirade des Herrn GernotTegetmeyer auf einer Demo von Oktober 2016 in Fürth wehrte sich die damalige Sprecherin des Fürther Bündnisses Ruth Brenner. Sie bekam Recht, obgleich das Gericht zugleich weite Teile der Wutrede des feinen Herrn durch die Meinungsfreiheit gedeckt sieht.

„Dämpfer für Pegida Nürnberg vor Gericht“ weiterlesen

17. Juni: AfD-„Deutschlandtag“ in Sonnefeld-Biberbach

„Deutschlandtag“ der AfD Nähe Coburg geplantNo AFD

Laut  a.i.d.a. -Archiv plant die AfD im Landkreis Coburg,  Sonnefeld- Bieberbach ihren  sog. „1.  Deutschlandtag“ (Gasthaus Heymann, Am Bieberbach 11). Bei der Veranstaltung „Wider dem Vergessen! 17.06.1953 Volksaufstand für Freiheit und Einheit“ soll es neben einer „Andacht“ auch „Festreden im großen Saal“, „Bratwurst und Steaks vom Rost“, „Parteiprominenz“ und „Stimmungsmusik“ geben. Die AfD hatte zunächst versucht, den genauen Veranstaltungsort geheimzuhalten.

PI-News - 17. Juni
Screenshot PI-News vom 10.05.2017

Damit folgt die AfD – gewollt oder zufällig? – dem jüngsten Aufruf  des größten extrem rechten Internetprotals PI-News: Dieses ruft aktuell dazu auf, den  17. Juni als „freiheitlich, antisozialistisch, gesamtdeutsch“ wieder zu feiern.

Edwin Hübner von der benachbarten AfD Kulmbach-Lichtenfels war zuletzt durch großdeutsche Phantasien in Erscheinung getreten

Wanderausstellung zur AfD

AfD-Ausstellung auszuleihen bei der VVN-BdA Nürnberg

Die Auseinandersetzung mit der nationalkonservativ – rechtsextremistischen AfD geht mit der Bundestagswahl  in eine entscheidende Phase.  Auf insgesamt 11 Tafeln veranschaulicht eine neue Ausstellung der VVN-BdA die Nähe dieser Partei zu klassischen Neonazis und Rechtsextremen.

AfD-Ausstellung der VVN-BdA

 

Es sind insgesamt 11 Tafeln (als Roll-Ups  80 x 180 cm). Von  daher ist der Platzbedarf nicht übermäßig groß. Zum Transport und dem Aufstellen der Tafeln sollte frau/man aber schon zu zweit sein.   Anbei im Anhang ein Reader zu den Tafeln.  An kürzerem Werbematerial wird gearbeitet.

Die Ausstellung wird gegen eine  Schutzgebühr von Bündnissen in Nordbayern ausgeliehen werden. Kontaktaufnahme hier

Die Ausstellung zum Download 

 

Halte deine Umwelt sauber! Schnipselattacken im Landkreis Weißenburg

Schnipselattacken mit rassistischen Parolen

Das Verstreuen Tausender von  Papierstreifen mit rassistischen Parolen in der Öffentlichkeit scheint mittlerweile zur schlechten  Gewohnheit von Neonazis im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu werden. Ganz in der

Schnipselattacke
Bahnhofsunterführung Weißenburg 29.04.2017

Tradition der NSDAP hetzen jene gegen „Fremdarbeiterinvasion“, sprechen sich für einen „deutschen Sozialismus“ und „Familie, Heimat. Tradition“  aus oder versuchen  pünktlich zum 01. Mai  traditionelle Themen der Gewerkschaften zu vereinnahmen.

Aktuell (29. April 2017) fanden sich mindestens an den Bahnhöfen Gunzenhausen, Weißenburg und Treuchtlingen diese Verunreinigungen.  Das Weißenburger Landkreisbündnis bittet um Mithilfe bei der Aufklärung.

Näheres unter auf der Homepage des Weißenburger Bündnisses